Tag der deutschen Einheit - Eine Dokumentation über die Demokratisierung in Deutschland

Freitag, Oktober 03, 2014


Am Montag habe ich mir die Projektion am Marie-Elisabeth-Lüder-Haus angesehen. Gezeigt wurde mehr als zwei Monate lang eine Dokumentation über die Deokratisierung in Deutschland. Knappe 20 Minuten saßen wir unter dem Sternenhimmel an einem sehr warmen Herbsttag. Die Doku hat mir sehr gut gefallen, ich fand sie spannend und sehr emotional. Einen besonderen Aspekt wurde auf den Reichstag gelegt. Ein Gebäude, dass oft einen zentralen Platz in der deutschen Geschichte gespielt hat.

Angefangen hat die Doku im Kaiserreich, kurz vor dem ersten Weltkrieg. Einen besonderes Augenmerk lag auf dem kalten Krieg und dem Fall der Mauer. Ein sehr emotionaler Moment, der mir jedes Mal so unwirklich vorkommt. Ich bin eine Berlinerin. Drei Jahre war ich alt als die Mauer fiel. Meine Mutter war gerade mit meiner Schwester schwanger. Meine Eltern haben das historische Ereignis zu Hause am Fernseher verfolgt. Dabei haben sie nur wenige Kilometer entfernt gewohnt. Unsere Geschichte ist unglaublich und spannend. Meine Großeltern, meine Eltern und meine Schwester und ich kennen ein so unterschiedliches Berlin. Am meisten fällt mir das auf, wenn wir alle spazieren sind. Meine Opa erzählt dann oft Geschichten aus dem "alten Berlin". Und dann muss auch meine Mama gelegentlich eingestehen, dass sie sich daran nicht erinnern kann und ihre Erinnerung wiederum andere ist. Genau deshalb liebe ich meine Stadt.

Hier ein paar Bilder der Doku (und vier Videos):

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