Gestern habe ich mal wieder etwas gebastelt. Und zwra fürs Haar. Das ganze ist ganz einfach, dauert allerdings eine Weile. Man benötigt ein paar große Perlen, ein paar kleine Perlen, einen Haargummi, ein paar Ringe und ein paar Stäbe (ich weiß nicht genau den Namen). Oh, und eine Zange.
Dann habe ich die Perlen auf die kleinen Stäbe aufgereiht und diese dann an der kleinen Ringen befestigt. An jeden Ring habe ich drei Stäbe mit Ringen dran befestigt. Und diese Ringe habe ich an dem Haargummi fixiert.
Ich hab es ganz in schwarz gehalten, damit es klassich bleibt. Ich freu mich schon auf Frisuren damit.
31 Tage 31 Aufgaben im August 2012
31 Tage 31 Aufgaben im August - Tag 29
Donnerstag, August 30, 2012
Gestern habe ich mich mal an eine Hochsteckfrisur gewagt. Mit meiner neuen Länge definitiv etwas neues. Und total anders. Auf einmal benötige ich tausende von Haarnadeln. Vorher hat eine gereicht und die Frisur sahs. Jetzt rutschen die kurzen Haare überall hinaus.
Mit dem Ergebnis war ich im Spiegel eigentlich sehr zufrieden. Auf dem Foto stören mich die sichtbaren Haarklammern. Aber da das Bild eh sehr überlichtet ist (denn ganz ehrlich, mein Haar ist viel dunkler und unsere Wohnzimmertür leider auch - die müsste mal wieder gestrichen werden), hoffe ich man sah die Klammern nicht so deutlich.
Die Frisur ist im Grunde genommen ganz simpel. Es ist eigentlich fast genau diese Frisur hier (*klick*). Ich habe halt nur zwei Zöpfe gebunden und diese eingedreht. Ganz unten habe ich die Haare zu einer kleinen Tolle zusammen gedreht. Diese hat natürlich nicht sonderlich gut gehalten.
Naja, da muss ich noch ein bisschen üben um euch dann ein bisschen vorzeigbarere (Hochsteck-)Frisuren zu präsentieren.
Frisuren gab es hier eh schon lange nicht mehr. Wird mal wieder Zeit das Thema ein bisschen aufleben zu lassen. Und mit halboffenen Haaren und Flechtsträhnen geht das mit der neuen Haarlänge auch ganz gut. (Besteht an dem Thema denn Interesse?)
Ich war gestern studiernlustlos. Ich weiß, eigentlich muss ich fleißig sein, aber gestern wollte ich einfach nichts unibezogenes machen. Also habe ich ein Buch gelesen. Und zwar komplett durchgelesen.
Es stand noch vor dem "Maria ihm schmeckt´s nicht!"-Projekt (Tag 27) auf meiner Leseliste. Also wollte ich das so schnell wie möglich abhaken. Es war Agatha Christies "Das Böse unter der Sonne". Ich habe es als Teenie schonmal gelesen, aber schon wieder alles vergessen. Und zum Glück habe ich während des Lesens die Erinnerung nicht wiedererlangt.
Es hat eine Weile gedauert, aber ich hab es geschafft und es hat Spass gemacht!
Am Montag war ich in der Bibliothek. Eigentlich wollte ich dort an meiner hausarbeit schreiben, aber es war einfach zu voll. Kaum Sitzplätze, also habe ich mir Bücher ausgeliehen und bin in die Stadtbibliothek gefahren. Doch auch da war es voll. Also habe ich meine Tagesaufgabe durchgezogen und bin wiede rnach Hause gefahren.
Lernen und Hausarbeiten schreiben daheim ist so viel schwieriger. Überall gibt es Ablenkung. Grauenhaft!
Aber zurück zur Tagesaufgabe. Ich habe mir nach einem Zahlencode zufällig ein Buch ausgesucht und werde dieses nun lesen (ob ichs mag oder nicht). Ziel ist es mal von der eigenen Lesevorliebe abzukommen und vielleicht (auch wenn es nur ein Hauch einer Wahrscheinlichkeit ist) etwas zu entdecken, dass mir tatsächlich gut gefällt und das ich sonst nicht gelesen hätte.
Der Zahlencode war 2424. Wie "BIBI" auf einer Handytastatur. Also 2. Regalleiste, 4. Regal (in dieser Regalreihe), 2. Regalbrett (von unten) und 4. Buch (von links).
Ich habe mich für die Romanecke entschieden. Diese Buchform fand ich einfahc am passensten. Sonst sind ja alle Sachbücher nach Themengebieten geordnet. Romane sind da doch sehr viel vielfältiger.
Getroffen hat es "Maria, ihm schmeckt´s nicht!". Ich kenn das Buch nicht und weiß nur, dass es sogar verfilmt wurde. aber auch den Film habe ich nicht gesehen. Mal gucken wie es wird, aber ich glaube es hätte auch wesentlich schlimmer werden können.
So langsam nervt mich das Projekt. An manchen Tage habe ich einfach noch keine Aufgabe bewältigt und der Tag neigt sich schon gen Abend. Dann macht es absolut keinen Spass mehr. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mir blöd vorkomme hier alles zu zu spamen. Denn so fühlen sich die vielen, ständigen Posts an. Und ich bin immer noch nicht up to date! Das fühlt sich langsam wie eine Sisiyphusaufgabe an.
Nun gut, kommen wir zu Tag 26. Sonntag. Ein Tag an dem ich absolut keine Lust auf eine Aufgabe hatte und an dem ich nicht groß unter Menschen war (außer beim Sport). Also vielen alle sozialen Aufgaben weg. Was blieb? Ein riesiger Berg voller Unterlagen, denn ich unbedingt mal sortieren wollte.
Ja, genau, also fing ich damit an. Und das mit Null Motivation, aber dem schlechten Gewissen im Nacken. Irgendeine Aufgabe musst ich schließlich erledigen. Also habe ich alibimäßig ein bisschen hin und her geschoben und das wars dann. Ich gestehe: Ich hatte einfach keine Lust. Und so liegt auch jetzt noch ein großer Berg voller Unterlagen (wenigstens nicht mehr so weit verstreut) zur Abheftung bereit.
Tag 25 war ganz besonders entspannt. Mr. King und ich haben uns einfach treiben lassen (und das Haus nicht verlassen). Den ganzen Tag im Schlafanzug durch die Wohnung schlürfen, kochen, naschen, Filme gucken und alles was das Herz begehrt. Nur eben ganz ohne Stress und ganz gemächlich.
Das hat super viel Spass gemacht. Einfach einen faulen Tag einlegen. An dem alles kann, aber nichts muss. Effektiv gemacht haben wir (bis auf Mittag essen) tatsächlich nichts. Zu mindest kann ich mich jetzt nicht mehr an etwas sinnvolles erinnern. Egal. Denn ich kann mich daran erinnern das es einfach nur schön war!
Also, einfach mal die Beine hochlegen und nichts machen. Träumen, die Wolken beobachten oder etwas nachgehen, dass man schon ewig nicht mehr gemacht hat (und immer mal wieder machen wollte).
Rote Lippen. Die trug ich an Tag 24. (Auch wenn es auf den Bildern - unten - nicht so knallig rüber kommt.) Damit habe ich mich an Caros Red Friday orientiert. Und beim nächsten Mal mach ich dann auch ganz offiziell mit.
Ich habe dazu, eigentlich ganz unpassend, ein pinkes Shirt getragen. Das hat aber mit der Lippenstiftfarbe ganz gut zusammen gepasst. Quasi wie eine Art Lippen-Shirt-Colour-Blocking.
Ich habe schon ewig keinen auffälligen Lippenstift getragen, dementsprechend war ich erstmal etwas überfordert mit dem auftragen. Beim ersten Versuch sah ich aus als hätte mich eine Dreijährige geschminkt. Also habe ich das ganze nochmal mit einem kleinen Pinsel probiert. So war das Ergebnis dann einigermaßen vertretbar.
Wir waren dann bei Freunden zum grillen und Spielen eingeladen. Da war mein Lippenstift zwar etwas "overdressed", aber ich muss auch gestehen, dass ich ihn nicht nochmal aufgefrischt habe. Ich glaub, ich muss mich an rote Lippen erst noch langsam heran tasten.
Meine Mama hat sich über diese Tagesaufgabe sehr gefreut. Wir waren nämlich joggen im Tiergarten. Meine Ma kam auf die Idee und hat sich sehr darauf gefreut.
Sie geht gerne und öfter joggen. Ich begleite sie nur manchmal (okay, eher selten). Joggen ist jetzt nicht unbedingt meine liebeste Sportart. Aber es macht hin und wieder doch Spass.
Das Wetter war toll und es hat sehr viel Spass gemacht. Wir haben sogar ca. 50 Minuten durchgehalten. Vielleicht machen wir das in nächster Zeit öfter. Das stehtmomentan so im Raum. Also habe ich mich an Tag 23 nicht nut sportlich betätigt, ich habe auch noch jemand anderen glücklich gemacht.
So langsam ist der praktische Teil dieser Monatsaufgabe zu mir hervor gedrungen. Nachdem ich bereits meine Bilder sortiert habe, habe ich an Tag 22 alle Löcher und Risse meiner Klamotten gestopft und genäht. Es waren hauptsächlich Löcher in T-Shirts und ein großer Riss am Ärmel einer meiner Lieblingsjacken.
Vorher sind mir die vielen kleinen Löcher gar nicht groß aufgefallen, aber da ich ja nicht mehr shoppe müssen alle meine Klamotten jetzt lämger halten (und mehr aushalten - da öfter in Betrieb). Einige kleine Löcher entstehen da schnell. Und die zu stopfen macht keinen Spass. Also mir zu mindest nicht.
Aber es war wirklich eine sinnvolle Aufgabe, die ich schon ewig vor mir hergeschoben habe. Der Zeitaufwand ist aber nicht sonderlich dramatisch. Ich hab einfach Abends beim Fernseh gucken genäht. Und jetzt trage ich die Klamotten wenigstens wieder und sie versauern nicht auf einem "Das muss ich unbedingt irgendwann noch nähen" Stapel.
Die nackte Wahrheit. Genau die gab es an Tag 21. Ich trug keine Schminke - und bin trotzdem raus in die Welt. Das habe ich - keine Ahnung - seitdem ich mich schminke (also seit 14 oder so) noch nie gemacht.
Nun ist es nicht so, dass ich (wie die ganzen Mädels bei Germanys next Topmodel und anderen einschlägigen TV-Formaten) mit nem ganzen Tuschkasten im gesicht rumlaufe und anfange zu weinen, wenn man mich bittet die schwarzen Balken unter meinen Augen zu beseitigen.
Aber mit ein bisschen flüssigem Make-up oder zu mindest einem Concealer oder Puder bedecke ich mich schon täglich. Und ich finde das auch abslut notwendig. Ich bin leider nicht mit einer Feen gleichen Haut gesegnet. Ohne Augenringe (trotz ausreichend Schlaf und einen hochgelagerten Kopf), Rötungen, Pickelchen und sonstigem was zu einem Feengesicht halft dazu gehört. Nein, ich habe kein Feengesicht, aber ich habe mich trotzdem ohne Make-up rausgetraut.
Anfangs war es komisch. Ich habe mich wirklich nackt gefühlt. Aber Mr. King hat nicht mal gemerkt (ihr merkt also ich schminke mich nicht sonderlich offensichtlich), dass ich mich nicht geschminkt habe. Im Supermarkt dann hatte ich schon wieder vergessen, dass ich kein Make-up trug. So gar das Treffen mit Freunden war kein Problem. Keiner hats gemerkt. Und beim schwimmen war es unglaublich praktisch.
Am Abend habe ich sogar standardgemäß angefangen mich ab zu schminken. Erst nach dem ersten Blick auf den weißen Wattepad habe ich gecheckt, dass ich ja gar kein Make-up trage.
An Tag 20 habe ich mich vegan ernähert. Das wollte ich unbedingt während dieses Monats probieren. Ich bin ja seit 8 Jahren Vegetarierin. Daher ist es mir vielleicht nicht ganz so schwer gefallen wie als leidenschaftliche Fleischfresserin.
Einen Tag lang ging es ganz gut. Bei einer Woche müsste ich mir wohl einen ernsthaften Plan machen. Aber ich denke auch dann ging es. So habe ich keinen Plan gehabt und einfach los gelegt.
Zum Frühstück gabs: Stulle mit Marmelade. Statt Stulle mit Käse. (Ach, ich liebe Stulle mit Käse!) Den Kaffee gabs schwarz. Mag ich eigentlich nicht so gern. Aber ich hatte vergessen Sojamilch zu kaufen.
Zum Mittag gabs: Nudeln mit Chili sin carne. Ja, klingt nach einer komischen Kombi, aber ich finde Chili alleine irgendwie komisch (und stehe mit dieser Meinung wohl sehr alleine da). Ich esse gerne Reis oder Nudeln dazu. Im Chili sin (also wörtlich "ohne" - im Vergleich zu "con"="mit") Carne ("Fleisch") waren alle typischen Chilizutaten. Außer halt das Fleisch. Ein genaues rezept habe ich nicht, da ich 1. frei nach Schnauze ("Oh, hier steht ja gerade __, das haue ich einfach mit in den Topf") und 2. nicht sonderlich gut kochen kann.
Wenn jemand ein gutes Rezept weiss: Bitte im Kommentar verlinken oder aufschreiben. das wäre super!
Gesnackt habe ich Obst und Gemüse. Apfel, Banane und co. Schwer gefallen ist es mir die Finger von Schokolade zu lassen (ja, auch wenn es nur ein Tag war).
Alles in allem ging es aber sehr entspannt. Ich habe auch eine keine ausgeprägte Essensroutine. Wenn ich Hunger habe esse ich eben das was da ist. Und zum Früstück gibt es selten eine alternative zu meiner heißgeliebten Stulle mit Käse. Ich esse selten Joghurts (weil ich einfach vergesse sie zu kaufen) oder Müsli.
Hat schonmal jemand von euch einen (oder mehr als einen - vielleicht gibt es hier ja Veganer) vegan gelebt? Ging das für euch ganz einfach? Mein einziges Problem ist nur meine Vorliebe für Schmand.



